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Workshop20174. Workshop Mensch-Maschine-Interaktion
in sicherheitskritischen Systemen

Workshop im Rahmen der Mensch und Computer 2017 (10.-14.9.2017 in Regensburg)
Fachgruppe „Mensch-Maschine-Interaktion in sicherheitskritischen Systemen“
im Fachbereich Mensch-Computer-Interaktion (MCI), Gesellschaft für Informatik (GI)


Interaktion zwischen Mensch und Maschine sind gerade in sicherheitskritischen Systemen eine interdisziplinäre Herausforderung und ein für die Informatik und die jeweiligen Anwendungsdomänen in der Bedeutung weiter zunehmendes Thema.

Sicherheitskritische Anwendungsfelder sind vielfältig und umfassen verschiedene Branchen und Bereiche, beispielsweise Produktion, Medizin, Katastrophenschutz oder Verkehr. Die spezifischen Herausforderbungen bedürfen einer Diskussion und der Entwicklung neuer Methoden und Ansätze. Neue Erkenntnisse auf diesem Gebiet sollen in diesem Workshop adressiert werden.

Beispiele für Einreichungen:

  • Usability und User Experience in sicherheitskritischen Systemen
  • Mobile oder am Körper tragbare interaktive Systeme
  • Mobile Apps, z.B. in der Bevölkerungswarnung
  • Soziale Medien, Selbsthilfe, Crowdsourcing, Digital Volunteers
  • Social Media Analytics, Data Mining, Echtzeitverarbeitung, Decision Making
  • Sicherheitskritische MCI in Katastrophen, Terrorismus, Krieg und Frieden
  • Innovative MCI in Design, Analyse oder Evaluation interaktiver Anwendungen
  • Fallstudien in Unternehmen, Organisationen, Behörden und der Bevölkerung
  • Technische und funktionale Sicherheit

Deadline: 14.6.2017 (12.6.2017) (Artikel im Umfang von 4-8 Seiten, Angenommene Artikel werden in den Workshop-Proceedings der Mensch und Computer in der Digital Library des Fachbereichs MCI der GI veröffentlicht)

Weitere Informationen: http://sec-hci.chreu.de/muc17 

Programmkomitee: Christian Reuter, Universität Siegen | Tilo Mentler, Universität zu Lübeck | Stefan Geisler, Hochschule Ruhr-West | Michael Herczeg, Universität zu Lübeck | Thomas Ludwig, Universität Siegen | Volkmar Pipek, Universität Siegen | Simon Nestler, Hochschule Hamm-Lippstadt

Hierauf aufbauend besteht die Möglichkeit der Einreichung eines Beitrags in einem Special Issue.

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!


Details

Motivation

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Die Interaktion zwischen Mensch und Computer in sicherheitskritischen Systemen ist eine interdisziplinäre Herausforderung. Sicherheitskritische Anwendungsfelder sind vielfältig und umfassen verschiedene Branchen und Bereiche, beispielsweise Produktion, Medizin, Katastrophenschutz oder Verkehr. Neben stationären Rechnern und Maschinen haben mobile Kontexte und Endgeräte bereits seit einigen Jahren eine enorme Bedeutung. Die spezifischen Herausforderbungen der MCI in solchen sicherheitskritischen Kontexten bedürfen einer Diskussion in Bezug auf Methoden, aber auch auf Ergebnisse der Technologiegestaltung. Diese gilt es hier zu adressieren, jedoch mit weniger Schwerpunkt auf die isolierten Technologien, sondern deutlicher Fokussierung auf potentielle Effekte auf den Faktor Mensch.

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Fachgruppe und Geschichte

Die Bedeutung der eingangs beschriebenen Thematik wird seit einigen Jahren auch durch die Fachgruppe „Mensch-Maschine-Interaktion in sicherheitskritischen Systemen“ (www.FG-MMI-SKS.gi.de) des Fachbereichs „Mensch-Computer-Interaktion“ der Gesellschaft für Informatik (GI) repräsentiert. Eine Aktivität ist ein seit 2014 jährlich auf der „Mensch & Computer“, der größten wissenschaftlichen Konferenz zu Mensch-Maschine-Interaktion im deutschsprachigen Raum, stattfindender Workshop (Reuter et al., 2014, 2016; Reuter, Mentler, Geisler, et al., 2015), aus dem heraus bereits vier Special Issues in internationalen Journals (Mentler et al., 2016; Reuter, 2015; Reuter & et al., 2017; Reuter, Mentler, & Geisler, 2015) mit ausgewählten und erweiterten Artikeln veröffentlich werden konnten.

Ablauf und Ziele

2017 soll der mittlerweile vierte Workshop stattfinden. Der Workshop ist ganztägig geplant (etwa 10-16 Uhr, abhängig vom Programm der Konferenz). Im Workshop werden für jeden eingereichten und positiv begutachteten Beitrag bis zu 20 Minuten eingeplant. Ein Impulsvortrag des jeweiligen Autors soll hierbei deutlich weniger als die Hälfte der Zeit füllen (etwa fünf Minuten) und Motivation, wissenschaftliche Fragestellung und den bisher gewählten Ansatz bzw. das Konzept oder die Kernergebnisse verdeutlichen. Hierauf aufbauend sollen die Vortragenden selbst die Organisatoren und Teilnehmer des Workshops mithilfe interaktiver Elemente (Diskussion, Karten, Mini-Fragebogen, Participatory Design, etc.) einbeziehen, um bestehende Konzepte zu entwickeln und neue Ideen zu generieren. Diskussion und Interaktion sollen dementsprechend einen signifikanten Stellenwert erfahren, gerade im Hinblick auf die Weiterentwicklung der jeweiligen Forschung. Grundlegende Materialien (Moderationskoffer) werden wir stellen – spezielle Materialien sind selbst mitzubringen.

Feedback und Fachgruppe

Abschließend ist eine Feedbackrunde mit Fachgruppensitzung für alle Workshop-Teilnehmer, aber auch Fachgruppenmitglieder und -interessenten vorgesehen. Hier werden die im vergangenen Jahr durchgeführten Aktivitäten resümiert und offene Fragestellungen für zukünftige Anstrengungen besprochen.

Einreichen und veröffentlichen

Fristen und Termine

  • Einreichung des Beitrages: 12.6.2017
  • Benachrichtigung/Feedback: 26.6.2017
  • Einreichung des finalen Beitrages: 30.6.2017
  • Workshop auf der M&C: an einem Tag zwischen dem 10.-13.9.2017

Programmkomitee: